{"id":33093,"date":"2025-02-27T14:48:21","date_gmt":"2025-02-27T13:48:21","guid":{"rendered":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/?p=33093"},"modified":"2025-02-27T15:00:11","modified_gmt":"2025-02-27T14:00:11","slug":"albrecht-schrader-albrecht-schrader-album-%c2%b7-bergers-schlagerparadies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/?p=33093","title":{"rendered":"Albrecht Schrader &#8211; Albrecht Schrader (Album) \u00b7 Berger\u00b4s Schlagerparadies"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-33094 alignleft\" src=\"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Albrecht-Schrader-Albrecht-Schrader-Album-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Albrecht-Schrader-Albrecht-Schrader-Album-300x300.jpg 300w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Albrecht-Schrader-Albrecht-Schrader-Album-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Albrecht-Schrader-Albrecht-Schrader-Album-150x150.jpg 150w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Albrecht-Schrader-Albrecht-Schrader-Album-768x768.jpg 768w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Albrecht-Schrader-Albrecht-Schrader-Album-1188x1188.jpg 1188w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Albrecht-Schrader-Albrecht-Schrader-Album-100x100.jpg 100w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Albrecht-Schrader-Albrecht-Schrader-Album.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Albrecht Schrader hat mit seinem neuen, selbst betitelten Album wieder ein Stuck Musik geschaffen, das seinen eigenen Resonanzraum sucht. Bekannt fur die stilvolle Mischung aus zeitlosem Pop Sound und zeitgen\u00f6ssischen Texten beweist sich der geb\u00fcrtige Hamburger nicht ohne Humor, aber ganz sicher ohne Zynismus ein weiteres Mal als Komponist und Texter mit einem feinen Gef\u00fchl fur seine Zeit, und ein bisschen auch fur die davor. Es ist im besten aller Sinne uneitel angenehme Musik, falls es das noch gibt. Und ein formvollendetes Highlight in der bisherigen Diskographie des K\u00fcnstlers.<\/p>\n<p>Denn der Dauphin deutschsprachiger Songschreiber bedient auf seinem f\u00fcnften Studioalbum souver\u00e4n die ganze Klaviatur der Musikkomposition. Seine Vergangenheit als Orchesterleiter ist in den kunstvoll abgestimmten, wohltemperierten Arrangements h\u00f6rbar. Auch wenn es in der hiesigen Musiklandschaft ein schwindendes Genre ist, beweist Schrader, dass organische Sounds, echte Instrumente, echte Stimmen ohne Auto tune und Tracks in Normalgeschwindigkeit genauso viel Dopamin aussch\u00fctten k\u00f6nnen. Es stellt sich beim Horen eine ganz besondere Art der Zufriedenheit ein. Vielleicht ist es die Sortiert Heit, vielleicht die Harmonien, oder eine geheime dritte Sache, die Albrecht Schrader nie oder nur im Exklusivinterview fur sehr viel Geld verraten wird. Fakt ist, einen wie ihn gibt es hierzulande kein zweites Mal.<\/p>\n<p>\u201cAlbrecht Schrader\u201d beginnt mit einem erhabenen Akkord. \u201cDie Musik beginnt\u201d beginnt und was dann folgt sind 9 weitere Songs. 10 ist unumstritten die beste Anzahl von Tracks fur ein Album, aufmerksamen H\u00f6rer*innen wird dies bereits bei vergangenen Ver\u00f6ffentlichungen aufgefallen sein. Wo seine letzte Platte fast schon ein Discomoment war, besinnt sich Schrader nun wieder mehr auf das Handwerk des Pop, klassisch instrumentiert mit Klavier, warmen Synthies und eher soften Drums, eigentlich sogar softer als \u201cSoft\u201d aus 2023. Schrader hat sich die Freude am schonen Ton bewahrt. Und mit jeder weiteren Ver\u00f6ffentlichung scheint sie noch mehr zu wachsen. Das beschwingte \u201cWof\u00fcr die Liebe sich noch lohnt\u201d, das bitters\u00fc\u00dfe \u201cZwanzig Jahre Nikotin\u201d, oder das Flanierstuck \u201cIch lese was hinein\u201d \u00fcber die Zweideutigkeiten zwischenmenschlicher Begegnungen \u2013 Albrecht Schrader ist entweder der Feinste in der Kneipe oder der Abgerockt Este im Konzerthaus und beides steht ihm hervorragend.<\/p>\n<p>Dennoch spricht \u201cAlbrecht Schrader\u201d auch eine Art weltzugewandte Melancholie, bewegt sich stets auf der bl\u00fchenden Seite des Lebens, selbst in Momenten des Zweifels. Wie in \u201cIst Musik noch unser Ding\u201d, das fast hymnische Klassentreffen aktueller deutscher Popschaffenden mit Sinnkrise. Zu h\u00f6ren sind neben Schrader Saskia Lavaux, Das Paradies, Resi Reiner, Rocko Schamoni, Malonda, Nicola Rost und schlie\u00dflich Dirk von Lowtzow. Ist also Musik noch ihr Ding? Die Frage des Schlusschors bleibt unbeantwortet. Was bleibt, ist die Hoffnung und die leise Gewissheit, dass es da drau\u00dfen nicht viel Besseres gibt, um den Sturmen der Gegenwart zu trotzen. \u201cAlbrecht Schrader\u201d ist in diesem Sinne auch Musik fur die Musik, eine Verneigung vor der eigenen Zunft.<\/p>\n<p>Die eing\u00e4ngigen Texte offenbaren erst nach dem dritten Mitsummen ihre Metaebene, so gut verwoben schiebt Schrader seinem Publikum die kleinen, mal heiteren, mal schwermutigen Alltagsbeobachtungen unter. Als hatte er eine Art ritterlichen Ehrenkodex unterzeichnet, zielen seine sprachlichen Spitzen so fein, sodass die Getroffenen, beispielsweise die Stadt Hamburg (\u201cIch bin nicht sicher ob das an Hamburg liegt\u201d), im ersten Moment vielleicht sogar geschmeichelt waren. So ist es eben mit vielschichtiger Kunst. Sie ist auf viele Arten zu genie\u00dfen. Ja, Albrecht Schrader rebelliert im Sitzen. Aber nicht aus Faulheit, sondern aus der klugen Voraussicht heraus, dass sich das langer durchhalten lasst. Und weil er so am besten Klavier spielen kann.<\/p>\n<p>Text: Ilona Hartmann<\/p>\n<p>Biographisches:<br \/>\nAlbrecht Schrader lebt in Hamburg. Er ver\u00f6ffentlicht regelm\u00e4\u00dfig Musik als Solo K\u00fcnstler \u00fcber das gemeinsam mit Florian Sievers (Das Paradies) betriebene Label KROKANT. Daneben ist er als Komponist, Produzent und Arrangeur fur Fernsehen, Film, Theater, Games und andere K\u00fcnstler*innen t\u00e4tig.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Quelle: Krokant<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Dieses Album ist ab dem 28.02.2025 auf allen Download- und Streaming-Portalen erh\u00e4ltlich.\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Airdate (f\u00fcr Radiosender): 28.02.2025<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albrecht Schrader hat mit seinem neuen, selbst betitelten Album wieder ein Stuck Musik geschaffen, das seinen eigenen Resonanzraum sucht. Bekannt fur die stilvolle Mischung aus zeitlosem Pop Sound und zeitgen\u00f6ssischen Texten beweist sich der geb\u00fcrtige Hamburger nicht ohne Humor, aber ganz sicher ohne Zynismus ein weiteres Mal als Komponist und Texter mit einem feinen Gef\u00fchl fur seine Zeit, und ein bisschen auch fur die davor. 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