{"id":25120,"date":"2024-05-02T21:28:39","date_gmt":"2024-05-02T19:28:39","guid":{"rendered":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/?p=25120"},"modified":"2024-05-02T21:28:39","modified_gmt":"2024-05-02T19:28:39","slug":"sascha-klaar-my-fathers-pray-%c2%b7-bergers-schlagerparadies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/?p=25120","title":{"rendered":"Sascha Klaar &#8211; My Father&#8217;s Pray \u00b7 Berger\u00b4s Schlagerparadies"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-25121 alignleft\" src=\"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Sascha-Klaar-My-Fathers-Pray-300x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Sascha-Klaar-My-Fathers-Pray-300x300.jpeg 300w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Sascha-Klaar-My-Fathers-Pray-1024x1024.jpeg 1024w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Sascha-Klaar-My-Fathers-Pray-150x150.jpeg 150w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Sascha-Klaar-My-Fathers-Pray-768x768.jpeg 768w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Sascha-Klaar-My-Fathers-Pray-1188x1188.jpeg 1188w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Sascha-Klaar-My-Fathers-Pray-100x100.jpeg 100w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Sascha-Klaar-My-Fathers-Pray.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Eine Ode f\u00fcr den Frieden<br \/>\nMy Fathers Pray \u2013 der aktuelle Song von Sascha Klaar<\/p>\n<p>von Stefan G. Rohr*<br \/>\nD\u00fcsseldorf, M\u00e4rz 2024: Wir h\u00f6ren ein Lied. Irgendwo, im Radio, als Hintergrundmusik in einem Restaurant, im Supermarkt. Eine sch\u00f6ne Melodie, denken wir. Harmonisch, sinnschmeichelnd, ber\u00fchrend. Doch dann ist es der Text, der uns nicht mehr loslassen m\u00f6chte. Diesmal aber nicht das \u00dcbliche, nicht Liebe, Laune, Lebenslust. Vielmehr vernehmen wir gerade eine Anklage, eine Warnung, einen Hilferuf. Zwar in wohlklingende Harmonien verkleidet, mit einem smarten Hang zum Moll, konfrontiert uns das Geh\u00f6rte dennoch unmittelbar mit der bitteren Realit\u00e4t: Unser Friede ist wieder br\u00fcchig geworden, wir sind geradewegs auf der Stra\u00dfe in den Krieg, dorthin, wo Raketen explodieren, M\u00f6rser dr\u00f6hnen, S\u00f6hne fallen.<br \/>\nDer aktuell erschienene Jahressong von Sascha Klaar \u2013 \u201eMy Fathers Pray **\u201c \u2013 klingt wohl und ist musikalisch ein wahrer H\u00f6rgenuss. Sanft und emotional komponiert, stimmlich einf\u00fchlsam interpretiert, trifft der Singer-Song-Writer mit diesem Lied abermals den Geschmack seiner Fans, zudem aber auch mitten ins Herz. Kombiniert Klaar doch kunstvolle Musik mit einer vehementen Protestschrift, erschafft damit ein Oximoron: die Sch\u00f6nheit einer Melodie im Einklang mit der H\u00e4sslichkeit des Krieges. \u201eSo lasst uns beten, f\u00fcr alle V\u00e4ter und S\u00f6hne, dass sie nicht erschossen werden, selbst niemanden erschie\u00dfen m\u00fcssen\u201c, lautet, frei \u00fcbersetzt, eine Zeile des Refrains. Und \u00fcberdies fragt der K\u00fcnstler uns unmittelbar und direkt, ob wir denn (wirklich) nichts aus der Vergangenheit gelernt haben. So einfach dieser Ansatz erscheint, so hart ist die Erkenntnis, dass dem anscheinend nicht so ist, kein Schrecken der zur\u00fcckliegenden Geschehnisse gro\u00df genug gewesen sein k\u00f6nnte, um uns vor neuerlichen Kriegen zu bewahren. Somit ist das Genre von Sascha Klaars 2024er Jahressong eindeutig besetzt: Als Ode f\u00fcr den Frieden reiht sich das Musikst\u00fcck in die Gruppe der Antikriegs- und Protestsongs ein. Wer jetzt denken sollte, dass dieser Ansatz dann doch zu schwarzmalerisch daherkommt, es keiner der uns vertretenden Parteien daran gelegen sein wird, einem neuen Krieg beizutreten, dem sagt Klaar indirekt auch das Folgende: Dein Wort in Gottes Ohr, doch mehren sich leider allzu deutlich die Zeichen des R\u00fcstens und der Kriegsert\u00fcchtigung. Dem Komponisten, S\u00e4nger und Texter ist es dabei unwichtig, konkret Verursacher, Schuldige und Opfer zu bestimmen. F\u00fcr ihn ist derlei von keiner tragenden Bedeutung. Elementar ist f\u00fcr ihn vielmehr die Tatsache, dass jeder gezielte Schuss zwangl\u00e4ufig ein Opfer erzeugt, und es hierbei v\u00f6llig unerheblich ist, auf wessen Seite dieses beklagt werden muss. \u201eEs ist von keiner Relevanz, zu welchem Gott Du betest, welche Farbe Deine Haut hat\u201c, umschreibt Klaar diesen Gedanken dann auch in seinem Text und unterstreicht so unmittelbar einen der wichtigsten humanistischen Grunds\u00e4tze unserer Zeit. Fast k\u00f6nnte man ihn noch rufen h\u00f6ren: Wehret den Anf\u00e4ngen! Hoffend, dass es nicht doch schon zu sp\u00e4t f\u00fcr ein vorsorgliches Mahnen ist. Mit Bomben, Panzern und Raketen wird bereits agiert. Scheinbar leichtf\u00fc\u00dfig, k\u00f6nnte man meinen. So schickt Sascha Klaar in seinem Video zum Song ganz bewusst wei\u00dfe Tauben gen Himmel. Und dass sein Klavier dabei direkt vor einer alten Burgkanone steht, ist dann auch von all denjenigen als Weckruf zu verstehen, die die Zeichen der Gegenwart nicht wahrnehmen. Aber nicht nur er als Komponist wird es sich w\u00fcnschen, dass es nicht schon morgen wieder V\u00e4ter und S\u00f6hne auf einem Schlachtfeld zu beklagen gibt. Alle Friedliebenden dieser Welt werden es ihm gleichtun. Mit \u201eMy Fathers Pray\u201c ist dem preisgekr\u00f6nten Musiker wieder einmal ein wunderbarer Song gegl\u00fcckt. Aber eben auch ein schallendes Manifest des Friedens. Wir w\u00e4ren mehr als gut beraten, schenkten wir beiden Komponenten die jeweils notwendige Beachtung.<br \/>\n* Stefan G. Rohr, Romanautor; www.belletristik.online<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Quelle: Klaar Records<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Dieser Song ist ab dem 26.04.2024 auf allen Download- und Streaming-Portalen erh\u00e4ltlich.\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Airdate (f\u00fcr Radiosender): 26.04.2024<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Ode f\u00fcr den Frieden My Fathers Pray \u2013 der aktuelle Song von Sascha Klaar von Stefan G. Rohr* D\u00fcsseldorf, M\u00e4rz 2024: Wir h\u00f6ren ein Lied. Irgendwo, im Radio, als Hintergrundmusik in einem Restaurant, im Supermarkt. Eine sch\u00f6ne Melodie, denken wir. Harmonisch, sinnschmeichelnd, ber\u00fchrend. Doch dann ist es der Text, der uns nicht mehr loslassen m\u00f6chte. Diesmal aber nicht das \u00dcbliche, nicht Liebe, Laune, Lebenslust. Vielmehr vernehmen wir gerade eine Anklage, eine Warnung, einen Hilferuf. 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