{"id":17708,"date":"2023-05-10T21:34:07","date_gmt":"2023-05-10T19:34:07","guid":{"rendered":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/?p=17708"},"modified":"2023-05-10T21:34:07","modified_gmt":"2023-05-10T19:34:07","slug":"alison-goldfrapp-the-love-invention-album-%c2%b7-bergers-schlagerparadies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/?p=17708","title":{"rendered":"Alison Goldfrapp &#8211; The Love Invention (Album) \u00b7 Berger\u00b4s Schlagerparadies"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-17710 alignleft\" src=\"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album-300x300.jpg 300w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album-150x150.jpg 150w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album-768x768.jpg 768w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album-1200x1200.jpg 1200w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album-1188x1188.jpg 1188w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album-100x100.jpg 100w, https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Alison-Goldfrapp-The-Love-Invention-Album.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Man kann zweifelsfrei sagen, dass Alison Goldfrapp die Messlatte f\u00fcr den britischen<br \/>\nSynthie-Pop des 21. Jahrhunderts ziemlich hoch gelegt hat &#8211; und dabei hatte sie<br \/>\ngerade erst angefangen. Die insgesamt sieben Alben der aus London stammenden<br \/>\nSinger-\/Songwriterin und Produzentin, die sie unter Goldfrapp ver\u00f6ffentlicht hat,<br \/>\nwaren gepr\u00e4gt von unfehlbarer Modernit\u00e4t und einem sechsten Sinn f\u00fcr einen Sound,<br \/>\nder zeitloser ist als jeder Trend. Mit der Ver\u00f6ffentlichung ihres ersten Solo-Albums<br \/>\n\u201eThe Love Invention\u201c &#8211; einer elektrisierenden Dance-Pop-Suite &#8211; erreicht ihre<br \/>\neinzigartig facettenreiche Musikalit\u00e4t einen v\u00f6llig neuen H\u00f6hepunkt. \u201eEs f\u00fchlt sich wie<br \/>\neine neue Zeit, ja, wie eine neue \u00c4ra an&#8220;, erkl\u00e4rt Alison bestimmt in ihrem Heimstudio<br \/>\nin London. \u201eIch f\u00fchle mich sehr stark.&#8220;<\/p>\n<p>\u201eThe Love Invention\u201c repr\u00e4sentiert auf denkbar eindrucksvolle Weise Alisons<br \/>\nWiederauferstehung als Dancefloor-Priesterin. Es ist ein wahrhaft berauschendes<br \/>\nWerk voller Disco- und House-Einfl\u00fcsse, die im Grunde schon immer das Herzst\u00fcck<br \/>\nihrer musikalischen DNA gewesen sind. Mit ihrem hymnischen House-Beat, den<br \/>\nDisco-Handclaps und Alisons verf\u00fchrerischem Gesang, mit dem sie die Verz\u00fcckung<br \/>\nn\u00e4chtlicher Epiphanien heraufbeschw\u00f6rt, verspr\u00fcht die Leadsingle \u201eSo Hard So Hot&#8220;<br \/>\ndie fl\u00fcchtigen Freuden des Dancefloors: \u201eDo you know how the stars were made \/<br \/>\nYeah you know how to radiate.&#8220; \u201eIch wollte etwas machen, das einen sehr clubbigen<br \/>\nVibe r\u00fcberbringt&#8220;, erz\u00e4hlt Alison. \u201eAber ich wollte gleichzeitig auch, dass der Refrain<br \/>\neine gewisse Leichtigkeit ausstrahlt &#8211; in dem Song gibt es also sowohl Spannung als<br \/>\nauch euphorische Freiheit.&#8220;<\/p>\n<p>Wie bei Alisons meisten Werken verbirgt sich ein tieferer Sinn hinter der brodelnden<br \/>\nSinnlichkeit. \u201eEs ist ein Kommentar zum Klima, hat aber gleichzeitig auch noch eine<br \/>\nsexuelle Konnotation&#8220;, sagt sie und f\u00fcgt erkl\u00e4rend hinzu, dass \u201eSo Hard So Hot&#8220; in<br \/>\nder britischen Hitzewelle des Sommers 2022 aufgenommen wurde. \u201eAuf einmal hatten<br \/>\nwir diese eine treffende Zeile &#8211; es war irgendwie absto\u00dfend und brillant zugleich. Ein<br \/>\ngro\u00dfartiges Gef\u00fchl, der Refrain ist mir sprichw\u00f6rtlich quasi aus dem Mund geflogen.&#8220;<\/p>\n<p>Im Vorfeld der Ver\u00f6ffentlichung von \u201eThe Love Invention\u201c pr\u00e4sentiert Alison die<br \/>\nverf\u00fchrerische Welt ihres Albums mit einer Reihe von Songs, die aus Kollaborationen<br \/>\nhervorgegangen sind &#8211; darunter \u201eDigging Deeper&#8220; mit Claptone oder auch \u201eFever&#8220;<br \/>\naus der Kollabo mit Paul Woolfords. \u201eBei diesem Album wollte ich unbedingt, dass die<br \/>\nKollaborationen nicht nur irgendwie ein nachtr\u00e4glicher Teil des Prozesses sind&#8220;, sagt<br \/>\nAlison. \u201eIch wollte, dass sie ein fester Bestandteil des Albums und dessen sind, was<br \/>\nwir tun. Sie f\u00fchlen sich sehr wichtig f\u00fcr mich an.&#8220;<\/p>\n<p>Eine nicht verhandelbare Unabh\u00e4ngigkeit zieht sich durch \u201eThe Love Invention\u201c &#8211; ein<br \/>\nEthos, das f\u00fcr Alisons kreativen Prozess unerl\u00e4sslich war. Der Impuls, sich auf<br \/>\nSolopfade zu begeben, wurde 2021 gefestigt, als R\u00f6yksopp mit der Bitte an sie<br \/>\nherantrat, an zwei Tracks f\u00fcr ihr siebtes Album \u201eProfound Mysteries\u201c mitzuwirken, was<br \/>\nin dem hell schimmernden Track \u201eImpossible&#8220; gipfelte.<\/p>\n<p>Konfrontiert mit den Herausforderungen, die mit sozialer Isolation einhergingen,<br \/>\nbegann Alison sich ein Studio in ihrem Haus im Osten Londons einzurichten. Nach<br \/>\nanf\u00e4nglichen Schwierigkeiten, sich auf das isolierte Arbeiten einzulassen, habe sie es<br \/>\nwirklich genossen, offenbart die K\u00fcnstlerin, vor allem, weil das Homestudio zu einem<br \/>\nRaum f\u00fcr die fantastischen Tr\u00e4umereien wurde, die \u201eThe Love Invention\u201c antreiben.<br \/>\n\u201eIch stelle mir oft vor, dass ich mich in einem riesigen Raum befinde, in dem es immer<br \/>\nsonnig ist und der Himmel riesig ist&#8220;, sagt sie leicht vertr\u00e4umt. \u201eIch bin nicht in diesem<br \/>\nRaum, wenn ich in diesem Raum bin. Es ist das Portal.&#8220;<\/p>\n<p>Eigenst\u00e4ndiges Arbeiten wurde f\u00fcr Alison schnell zur zweiten Natur. \u201eEs war mir<br \/>\nwirklich wichtig, unabh\u00e4ngiger zu arbeiten&#8220;, sagt sie. \u201eIch richtete dieses Studio mit<br \/>\neiner ganzen Menge Equipment ein, und das hat mich in den richtigen Groove<br \/>\ngebracht. Dort zusammen nur mit meinem Tontechniker zu sein, erm\u00f6glichte es mir,<br \/>\nmich auf eine Art und Weise hinzugeben, wie ich es vorher nicht getan hatte. Ich liebe<br \/>\nes, Gesang mit vielen Harmonien zu h\u00f6ren &#8211; stapelweise Gesang &#8211; das war gro\u00dfartig.<br \/>\nAuf dem Album ist nur meine Stimme zu h\u00f6ren; das ist eine Menge Arbeit.&#8220;<\/p>\n<p>Alisons hingebungsvolle Herangehensweise, innovativen Pop zu kreieren, hat sie zu<br \/>\neiner der wenigen K\u00fcnstlerinnen gemacht, die vom Mainstream angenommen wurde,<br \/>\nohne, dass sie daf\u00fcr auch nur ein Qu\u00e4ntchen ihrer Individualit\u00e4t aufgeben musste.<br \/>\nGoldfrapp erklomm die Charts, erreichten Mehrfach-Platinstatus, absolvierten<br \/>\nunvergessliche Glastonbury-Auftritte, erhielten Brit- und Grammy-Nominierungen<br \/>\nund einen Ivor Novello f\u00fcr \u201eStrict Machine&#8220;. Mit dem Aufstieg ihres Sterns wuchs<br \/>\nauch Alisons k\u00fcnstlerisches Gesp\u00fcr: Unter ihrer Leitung entstand so beispielsweise<br \/>\ndas beeindruckende Artwork f\u00fcr das Goldfrapp-Album \u201eSilver Eye\u201c aus dem Jahr<br \/>\n2017. Dar\u00fcber hinaus lieferte das Duo den Soundtrack f\u00fcr die von der Kritik gefeierten<br \/>\nFilme \u201eMy Summer of Love\u201c und \u201eNowhere Boy\u201c. Wie auch ihr Held Prince, an den sie<br \/>\nals Kunststudentin Fanbriefe geschrieben hatte, hat Alison den Pop immer als<br \/>\nSpielwiese f\u00fcr extravagante Performances und absoluten Selbstausdruck gesehen.<\/p>\n<p>Goldfrapps zeitlose Hits besch\u00e4ftigten sich mit der Erforschung der menschlichen<br \/>\nSinnlichkeit in einem technologischen Zeitalter, funktionierten gleichzeitig aber auch<br \/>\nals Dance-Pop-Knaller in gro\u00dfen Stadien. In \u201eStrict Machine&#8220; und \u201eOoh La La&#8220;<br \/>\nnahm Alison auf h\u00f6chst raffinierte Weise weibliche Stereotypen aufs Korn, indem sie<br \/>\neine cyborgartige Figur verk\u00f6rperte, die man mit per Knopfdruck ein- und ausschalten<br \/>\nkonnte. W\u00e4hrend Alisons Solomusik entscheidend die Geburt ihrer unabh\u00e4ngigen<br \/>\nk\u00fcnstlerischen Identit\u00e4t markiert, werden auch treue Fans von Goldfrapp-Klassikern<br \/>\nwie \u201eBlack Cherry\u201c und \u201eSupernature\u201c auf ihre Kosten kommen und vor allem den im<br \/>\n\u00dcberfluss vorhandenen Disco-Gestus von \u201eThe Love Invention\u201c lieben, der von<br \/>\nAlisons vertiefter, langj\u00e4hriger Faszination f\u00fcr die Polarit\u00e4ten Vergn\u00fcgen vs.<br \/>\nZur\u00fcckhaltung und \u201a(Wo)Man vs. Machine\u2018 durchzogen ist. Und obgleich die heiklen<br \/>\nThemen bleiben, so werden sie hier mit einer neuen, weltklugen Komplexit\u00e4t und einer<br \/>\nPortion Humor angegangen. In dem tr\u00e4umerischen und doch ahnungsvollen<br \/>\n\u201eSubterfuge&#8220; zerschneidet Alison die mit Loops versehenen Gesangsspuren, um<br \/>\neine texturale, rhythmische Palette zu schaffen. \u201eIch habe viel mit synthetischen<br \/>\nKl\u00e4ngen herumgespielt&#8220;, sagt sie. \u201eIch habe es schon immer geliebt, mit den<br \/>\nroboterhaften Sounds in meinen Vocals zu spielen, aber nun f\u00fchlte es sich so an, als<br \/>\nw\u00fcrde ich noch einen Gang h\u00f6her schalten.&#8220; Und so ist \u201eSLoFLo&#8220; zu einem der<br \/>\nvielleicht sch\u00f6nsten Songs geworden, die je ihren Namen trugen &#8211; eine sinnliche<br \/>\nMeditation \u00fcber die Umarmung der kommenden Lebensabschnitte, in der Alisons<br \/>\nStimme von einem geradezu himmlisch anmutenden Kokon aus Synthesizern umh\u00fcllt<br \/>\nwird.<\/p>\n<p>In der f\u00fcr Alisons typischen komplexen Art und Weise sind die Momente der<br \/>\nschonungslosen Aufrichtigkeit auf \u201eThe Love Invention\u201c mit einem teuflischen Sinn<br \/>\nf\u00fcr Spa\u00df gepaart. Die balearischen Synthesizer und ein mitrei\u00dfender Punch-the-Air-<br \/>\nRefrain von \u201eLove Invention (Dr. What?)&#8220; fangen Alison im selbstvergessenen<br \/>\nTaumel des Vergn\u00fcgens ein, indem sie sich spielerisch eine \u201eMaschine oder Pille<br \/>\nvorstellt, die dir ein Gef\u00fchl der v\u00f6lligen Euphorie verschafft\u201c. Es kommt auch mit einem<br \/>\nAugenzwinkern auf die Post-Goop-Wellness-Kultur daher, die unsere bisherige<br \/>\nZeitrechnung geh\u00f6rig durcheinanderwirbelt. \u201eIch finde die Idee der permanenten<br \/>\nSelbstverbesserung eigentlich witzig&#8220;, sagt Alison. \u201eIch bin etwas zynisch, aber auch<br \/>\nfasziniert davon. Es ist ein bisschen Sci-Fi, be\u00e4ngstigend und dystopisch.&#8220;<\/p>\n<p>\u201eIch hege ein gro\u00dfes Interesse an unserer Besessenheit von Lust und Begehren und<br \/>\nwie sich das mit zunehmendem Alter ver\u00e4ndert&#8220;, sagt Alison. \u201eWir glauben, dass nur<br \/>\njunge Menschen Lust empfinden, aber wir leben in einer Welt, in der es mittlerweile<br \/>\nviel mehr \u00e4ltere Menschen gibt &#8211; und das Bed\u00fcrfnis nach Lust verschwindet nicht, nur<br \/>\nweil man \u00e4lter ist. Ich bin eine Frau in einem bestimmten Alter, und ich habe das<br \/>\nGef\u00fchl, es wird uns vermittelt, dass wir nicht \u00fcber solche Dinge sprechen sollten.&#8220;<br \/>\nAu\u00dferdem f\u00fchlt es sich gut an, die Erwartungen zu \u00fcbertreffen. \u201eEs macht auch<br \/>\neinfach Spa\u00df&#8220;, f\u00e4hrt sie mit einem Zwinkern fort. \u201eIch finde, es spricht viel f\u00fcr puren,<br \/>\nunverf\u00e4lschten Spa\u00df.&#8220;<\/p>\n<p>Alison war noch nie der Typ, der sich blindlings irgendwelchen Trends unterwirft. Als<br \/>\nTeenager hatte sie nichts \u00fcbrig f\u00fcr den Snobismus der \u201eDisco Sucks&#8220;-Bewegung, die<br \/>\nsich \u00fcber die Radio-Invasion von Sylvester, Donna Summer und Chic beklagte. \u201eAls<br \/>\nich ein Teenager war, war es alles andere als \u201acool&#8216;, diese Art von Musik zu m\u00f6gen&#8220;,<br \/>\nerinnert sie sich. \u201eAber ich war wirklich begeistert.&#8220; Zu Recht erkannte sie das volle<br \/>\nAusma\u00df der Genialit\u00e4t des Genres Disco in dem kantigen Post-Punk, der die 80er<br \/>\nJahre pr\u00e4gte und von Bands wie den Talking Heads verk\u00f6rpert wurde. \u201eIch liebe die<br \/>\nmantraartigen Beats von David Byrne&#8220;, erz\u00e4hlt sie. \u201e\u201aOnce In A Lifetime&#8216; ist einer<br \/>\nmeiner absoluten Lieblingssongs. Es stellte das Menschsein in Frage &#8211; eine<br \/>\nungeheuer wichtige Sache. Und dann nat\u00fcrlich der von mir hei\u00df geliebte Disco-Sound,<br \/>\ndas ist mir wirklich im Ged\u00e4chtnis geblieben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDa ist etwas an diesem Genre, das etwas sehr Tiefgreifendes hat&#8220;, f\u00fcgt Alison hinzu.<br \/>\n\u201eUnd es ist auch etwas sehr Grundlegendes daran, tanzen zu wollen. Wenn diese<br \/>\nbeiden Dinge zusammen funktionieren, ist das f\u00fcr mich Perfektion.&#8220; Das Gef\u00fchl der<br \/>\nhemmungslosen Befreiung zieht sich durch Album-Highlights wie \u201eIn Electric Blue&#8220;,<br \/>\nein sehnsuchtsvolles Synth-Pop-Konfekt mit einem Refrain, der so selig ist wie die<br \/>\nersten Schmetterlinge der Liebe. \u201eEr erinnert mich an gl\u00e4nzende Autos und diesen<br \/>\nRausch von Energie &#8211; diesem Hochgef\u00fchl, das man als Teenager hat&#8220;, erkl\u00e4rt Alison.<br \/>\nW\u00e4hrenddessen wird sie bei dem Song \u201eNever Stop&#8220;, der mit einem beschwingten,<br \/>\ngummi-artigen Beat daherkommt, von einer Welle allumfassender Liebe \u00fcberflutet;<br \/>\nder erhabene Synthie-Pop von \u201eFever&#8220; mit einem Refrain, der explodiert, als w\u00fcrde<br \/>\ner eine Glitzerkanone z\u00fcnden, ist eine Ode an die berauschende Majest\u00e4t des<br \/>\nDancefloors. Am eindringlichsten von allem ist jedoch vermutlich das<br \/>\natemberaubende Albumcover von \u201eThe Love Invention\u201c, das in Zusammenarbeit mit<br \/>\nMat Maitland von Big Active entstanden ist und auf dem Alison von einem<br \/>\nkaleidoskopischen Regenbogen aus surrealen Formen umgeben ist. \u201eIch wollte, dass<br \/>\nes wirklich farbenfroh und lebendig ist&#8220;, sagt Alison \u00fcber die Covergestaltung, \u201ees ist<br \/>\neine fantastische Version von mir.&#8220;<\/p>\n<p>Bei \u201eThe Love Invention&#8220; arbeitete Alison mit dem Produktions-Genie Richard X<br \/>\n(Pet Shop Boys, R\u00f3is\u00edn Murphy), James Greenwood (Daniel Avery, Kelly Lee Owens)<br \/>\nund Toby Scott (The Gossip, Annie) zusammen. \u201eIch bin so etwas wie ein Schwamm<br \/>\nund in gewisser Weise eine Elster&#8220;, beschreibt sich Alison selbst. \u201eDie Energie einer<br \/>\nPerson im Raum hat einen gro\u00dfen Einfluss auf mich und die Art, wie ich auf Dinge<br \/>\nreagiere. Ich liebe es, Neues zu h\u00f6ren &#8211; neue Energie, neue Kl\u00e4nge, neue<br \/>\nDenkweisen. Ich m\u00f6chte wachsen und mich st\u00e4ndig weiterentwickeln und immer<br \/>\nwieder neue Dinge ausprobieren. Daf\u00fcr muss man mit Menschen zusammen sein.&#8220;<\/p>\n<p>Dennoch ist \u201eThe Love Invention\u201c unverkennbar das Werk von Alison Goldfrapp<br \/>\nals Pop-Autorin &#8211; es ist ein schillerndes Schaufenster ihrer gereiften Musikalit\u00e4t sowie<br \/>\nihrer unerm\u00fcdlichen Neugier auf Neues. Auf dem Album-Highlight \u201eThe Beat Divine&#8220;,<br \/>\neinem sinnlichen St\u00fcck After-Dark-Disco, klingt sie so vernarrt in die Macht der Musik,<br \/>\nMenschen zusammenzubringen wie nie zuvor. \u201eYou&#8217;re the music, sensual elevation&#8220;,<br \/>\nsingt sie, als sei sie in der lebensbejahenden Magie der Tanzfl\u00e4che verloren. \u201eDu bist<br \/>\ndie astrale Einladung.&#8220; \u201eIch wollte die Macht der Musik und des Vergn\u00fcgens feiern,<br \/>\nund diese andere Kraft, die in dir steckt&#8220;, erkl\u00e4rt Alison. \u201eEs geht um den Wunsch,<br \/>\ndiese Freiheit zu sp\u00fcren, von der ich nicht wei\u00df, ob ich sie schon einmal ausgedr\u00fcckt<br \/>\nhabe.&#8220; Auf \u201eThe Love Invention\u201c klingt sie glorreicher und befreiter denn je.<\/p>\n<p>Owen Myers<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Quelle: Skint Records<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Dieses Album ist ab dem 12.05.2023 in allen bekannten Onlineshops erh\u00e4ltlich!<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Airdate (f\u00fcr Radiosender): 12.05.2023<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kann zweifelsfrei sagen, dass Alison Goldfrapp die Messlatte f\u00fcr den britischen Synthie-Pop des 21. Jahrhunderts ziemlich hoch gelegt hat &#8211; und dabei hatte sie gerade erst angefangen. Die insgesamt sieben Alben der aus London stammenden Singer-\/Songwriterin und Produzentin, die sie unter Goldfrapp ver\u00f6ffentlicht hat, waren gepr\u00e4gt von unfehlbarer Modernit\u00e4t und einem sechsten Sinn f\u00fcr einen Sound, der zeitloser ist als jeder Trend. Mit der Ver\u00f6ffentlichung ihres ersten Solo-Albums \u201eThe Love Invention\u201c &#8211; einer elektrisierenden Dance-Pop-Suite &#8211; erreicht ihre einzigartig facettenreiche Musikalit\u00e4t einen v\u00f6llig neuen H\u00f6hepunkt. \u201eEs f\u00fchlt sich wie eine neue Zeit, ja, wie eine neue \u00c4ra an&#8220;, erkl\u00e4rt Alison bestimmt in ihrem Heimstudio&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":17710,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[1718],"class_list":["post-17708","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-schlager","tag-alison-goldfrapp","wpcat-2-id"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17708"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17708\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17711,"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17708\/revisions\/17711"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/17710"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bergers-schlagerparadies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}